Die Geschichte der Werksiedlung


In den 1950er Jahren entstand mit Hilfe des Marshallplans die Werksiedlung Weidenberg für die heimatvertriebenen Glasveredler aus dem Sudetenland. Doch schon in den 80er Jahren mussten die Glasbetriebe, bedingt durch Billigimporte und Kunststoffe, nach und nach schließen.

 

Um die Erinnerung an Vertreibung und Integration in Weidenberg und das Glashandwerk lebendig zu halten, wurde von den Mitgliedern des Vereins Werksiedlung Weidenberg e. V. das Glas-Knopf-Museum in einer ehemaligen Perlen- und Modeschmuckmanufaktur eröffnet. "Obwohl sie mit schrecklichen Bildern im Kopf  kamen, schufen sie hier ein neues friedliches Zusammenleben."

 

Mit dem Ankauf der umfangreichen Sammlung von Knopfmusterkarten des ehemaligen Fichtelberger Glasmuseums legten der Vereinsvorsitzende Heinz Schimek und Wolfgang Fünfstück, der damalige Bürgermeister, den Grundstock für das Museum. Zwischen 1993 - 1997 wurde geplant, gesammelt und eingerichtet.

 

Am 12. Juli1997 konnte das Museum der Öffentlichkeit übergeben werden. Das Haus steht heute unter Denkmalschutz.

Einweihungsfeier des Glas-Knopf-Museums mit Bernt Posselt

Hier hilft der Marshallplan - Anschubfinanzierung

Glas-Knopf-Museum - GKM     |   Kristallstraße 5  |  95466 Weidenberg

 T  09278 319; 0171 7454519   |  email: gkm@hadlich-art.de  |   www.glas-knopf-museum.de; www.glaswanderweg.de

2019 nur noch nach Vereinbarung

 

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